Ausstellung Raum 6

 
 


Mit Hörnerklang begrüßt


 

Die Menschen des Mittelalters waren fromm und das Pilgern zu den verehrten Reliquien war beliebt. Aachen, Kornelimünster und Maastricht schlossen sich zu Beginn des 14. Jh. zusammen, um die Menschenmassen besser kanalisieren zu können. Man beschloss, die wertvollen Heiligtümer alle 7 Jahre den Gläubigen "open air"  zu präsentieren.

Dabei entwickelte sich die Sitte, die Reliquien mit Hörnerklang zu begrüßen. In dem Moment, wo die lang ersehnten Heiligtümer endlich enthüllt wurden, bliesen die Pilger aus Leibeskräften in die simplen Instrumente.

Die Langerweher Töpfer verdienten gut dabei, denn das Horn des kleinen Mannes war aus Ton.

Aber nicht nur Hörner verkauften die Töpfer an die frommen Wanderer, auch Pilgerflaschen und allerhand Nippes, vom Puppengeschirr bis zur Sparbüchse, gehörte zu dem, was man auf der kirmesartigen Heiligtumsfahrt los werden konnte.

 

   


 

 

 

 


 

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