Ausstellung Raum 5

 


Für Säuglingsgaumen
 viel zu hart


 

Wenn die Mutter in früheren Zeiten selbst nicht stillen konnte und keine Amme zur Verfügung stand, musste die lebenswichtige Milch mit einem Gefäß eingeflößt werden. Die Langerweher Töpfer fertigten dafür spezielle Kännchen an, gekennzeichnet durch eine besonders lange Ausgusstülle. Die Säuglingsflasche aus Zinn verdrängte die Keramikformen. Richtig angenehm für den empfindlichen Kindergaumen wurde solche Nahrungszufuhr aber erst, als im 19. Jh. der Gummischnuller erfunden wurde.

Raum 5 zeigt des Weiteren  einen Teil der wertvollen Grafiksammlung des Töpfereimuseums. Die z. T. aus dem 16. Jh. stammenden Originale zeigen hier die verschiedenen Scheibenformen der Töpfer, denen ganz unterschiedliche Konstruktionsprinzipien zugrunde liegen.

 

  


 

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