|
Im Mittelalter galt der
Mensch als unbedeutsames Rädchen in Gottes Ordnung. Den
Künstlern kam allein die Aufgabe zu, die Heilsgeschichte zu
vermitteln. Später befreiten sie sich aus den Fesseln der
Kirche. Ab dem 15. Jh. beziehen die Maler mehr und mehr ihre
Umwelt mit in ihre Bilder ein, auch wenn sie ein religiöses
Thema haben.
Vor allem die
niederländischen Künstler haben dabei auch die Keramiken der
rheinischen Töpfer dargestellt, oft mit einer unglaublichen
Präzision. So erfahren wir nicht nur die Zweckbestimmung
mancher Gefäßform, sondern auch, in welchem Milieu, bei welcher
Käuferschicht sie anzutreffen war.
|