Mosaik - das ewige Bild im Wandel der Zeiten

8. April 2018 bis 10. Juni 2018

Karl-Manfred Rennertz und Studenten der Hochschule Ostwestfalen-Lippe
 

Studentenarbeit

Immer und überall begegnen wir Mosaiken, sei es als Fußbodengestaltung, auf Gebrauchsgegenständen, zur Raumdekoration oder als „unvergängliches Gemälde“. Immer wieder sind wir fasziniert von der Farbenpracht der Bilder, die aus einer Vielzahl kleiner bunter keramischer Steinplättchen entstanden sind. Bereits im 7. Jahrhundert sind Mosaike in Persien entstanden. Auch in unserer Gegend, dem Kölner Raum, sind durch die römische Vergangenheit viele Mosaike, die ganze Geschichten erzählen können, gefunden worden. Für uns als Töpferort und Töpfereimuseum ist natürlich der keramische Grundstoff von großem Interesse. In der Ausstellung „Mosaik - das ewige Bild im Wandel der Zeiten“ wollen wir Mosaike zeigen, die in verschiedenen Techniken gefertigt wurden. Studenten der Hochschule für bildende Künste haben um Professor Karl-Manfred Rennertz, ein Sohn Langerwehes, in einer Semesterarbeit im Wahlpflichtfach „Mosaik“ ihrem Gestaltungsspielraum freien Lauf gelassen und zeigen uns nun ihre Werke. Darüber hinaus werden wir auch alte Mosaike und Mosaike von Prof. Rennertz zu sehen bekommen. Wir möchten Sie einladen, die Geschichte der Mosaike bei einer Exkursion in das Römisch-Germanische Museum in Köln zu „erfahren“ oder in Workshops im ausstellungsbegleitenden Programm im Töpfereimuseum selbst „Hand anzulegen“ und Mosaike zu gestalten.

 


Prägungen

Mitte September 2018 bis Mitte November 2018

 

Christa Schmitt

Von 1957 bis 1983 war Christa Schmitt Töpfermeisterin in Langerwehe. In dieser langen Zeit hat sie nicht nur das Töpfereimuseum in Langerwehe mit ihrem Stil, ihrer Einzigartigkeit und ihrem Können geprägt, sondern auch 7 Lehrlinge ausgebildet. Mittlerweile sind die Lehrlinge von Christa Schmitt eigenständige Handwerker / Künstler geworden, sie haben ihren eigenen Stil entwickelt und für sich auch unterschiedliche Herangehensweisen an das Thema Kreativität und Kunst gefunden. Dennoch, so bestätigen sie alle, hat das Zusammenwirken mit Christa Schmitt sie sehr stark geprägt.

Frau Schmitt hat ihrem Schaffen quasi einen Stempel aufgedrückt. Ihre Penibilität und ihren Blick auf das Detail haben alle mit in ihr Schaffen aufgenommen. Begeistert erzählen sie von der Ausbildung bei Christa Schmitt als prägenden Teil ihres Lebens.

35 Jahre nach dem Ausscheiden von Christa Schmitt aus der Museumstöpferei in Langerwehe wollen wir den Schüler(innen) von Frau Schmitt eine Ausstellung widmen. Bewusst haben wir diese Ausstellung unter den Titel PRÄGUNGEN gestellt.

Wir wollen zeigen, welche Auswirkungen die Ausbildung bei Frau Schmitt bei den Künstlern gehabt hat und welche Prägungen heute in ihrem Schaffen auf die einzelnen Persönlichkeiten noch deutlich sichtbar sind. Außerdem werden die ehemaligen Schüler*innen von ihren Erfahrungen und Begegnungen mit ihrer Lehrmeisterin erzählen.

Begleitend zur Ausstellung bieten wir wieder Führungen und ein spezielles Begleitprogramm für Gruppen und Schulklassen an.

 

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